Der Naumburger Dom

Naumburger Dom St. Peter und Paul in Naumburg

Der heute evangelische Naumburger Dom St. Peter und Paul in Naumburg (Saale) ist die ehemalige Kathedrale des Bistums Naumburg und stammt größtenteils aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
Er gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der Spätromanik in Sachsen-Anhalt und ist eine Station an der Straße der Romanik.
Er hat zentrale Bedeutung für das Antragsprojekt der Bundesrepublik Deutschland an die UNESCO zum Weltkulturerbe an Saale und Unstrut und soll 2015 (zusammen mit dem Speicherstadt in Hamburg) als Vorschlag aus Deutschland für einen Eintrag in die UNESCO-Liste „ins Rennen“ geschickt werden.
Der berühmte Westchor des Domes entstand nach der Mitte des 13. Jahrhunderts und ist mit dem West-Lettner und den Stifterfiguren aus der Werkstatt des Naumburger Meisters eines der wichtigsten Bauwerke der Frühgotik.
Nach der Reformation wurde 1542 mit Nikolaus von Amsdorf zum ersten Mal im Reich ein evangelischer Bischof eingesetzt.
Nach dem Tod des letzten Bischofs Julius von Pflug 1564 wurde das Bistum aufgelöst und fiel an Kursachsen, die Kirche verlor ihre Funktion als Bischofssitz.
Sie blieb jedoch die Kirche der evangelischen Domgemeinde.
Heute wird der Dom von einer Stiftung verwaltet – den Vereinigten Domstiftern von Merseburg, Naumburg und des Kollegiatsstiftes Zeitz.

(Quelle: Wikipedia unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Naumburger_Dom)